Immer wieder kommt es vor, dass eine Unterrichtsstunde wie zwei erscheint, manch eine sogar wie drei. Das passiert oft, wenn das Thema für den Schüler nicht allzu interessant erscheint oder der Stoff eine Spur zu einfach ist, aber trotzdem zu lang behandelt wird. Eine willkommene Abwechslung ist in so einem Falle eine selbständige Arbeit die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, bei der man sein eigenes Tempo wählen kann und nicht Rücksicht auf die Mitschüler nehmen muss.
Auftrag bei dieser Portfolio-Arbeit war es, einen Online-Blog über das Buch Ruhm - Ein Roman in neun Geschichten, anzufertigen. Zu erledigen waren sechs Pflichtaufträge und drei weitere "Wahlaufträge".
Für manch einen war die Arbeit mit einem Blog eine ganz neue Erfahrung und auch die Aufträge waren etwas anders als übliche Aufträge die zu einem Buch gegeben werden.
Durch die neu aufkommende Möglichkeit, sich seinen eigenen Arbeitszeitraum einzuteilen, bekommt man schon von Anfang an einen positiven Aspekt zu spüren, da man sich dadurch viel freier fühlt.
Gleichzeitig lernt man eine Menge für die eigene Arbeitshaltung, da die Arbeit in einem begrenzten Zeitraum abgeschlossen werden muss. Ein gewisser Zeitdruck ist deswegen natürlich vorhanden, dieser ist jedoch nötig damit man sich dazu bewegen kann, am Auftrag zu arbeiten. Sehr relevant ist neben der regelmässigen Arbeit, die Balance in Bezug auf die Vorbereitung. Man muss sich mit den Arbeitsobjekten, in diesem Falle das Buch Ruhm, schon vor den geplanten Arbeitszeiten auseinandersetzen, damit man später davon profitieren und die geplante Zeit vollkommen ausschöpfen kann. Diese Erkenntnisse werden am besten durch die praktische Ausübung erworben. Trotz allem kann das selbstständige Arbeiten manchmal langweilig werden und an solchen Tagen nimmt man sehr gern das Angebot eines Inputs mit Tipps zur Thematik an. Durch diese werden wieder neue Ideen gegeben und Verbesserungsmöglichkeiten ersichtlich. Eine weitere Methode um zusätzliche Ideen zu bekommen ist der Vergleich mit Arbeiten von Klassenkameraden die denselben Auftrag erledigen oder schon erledigt haben. Diese Tatsache ist ein erfreuender Punkt, da man die Chance hat, mit den Mitschülern zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen. Natürlich bietet sich in diesem Falle auch die Verlockung an, mit den Fachgenossen ein paar vom Auftrag abschweifende Gespräche zu führen. Doch auch diese haben einen wichtigen psychologischen Wert, da man so eine kleine Verschnaufpause hat und sich der überhitzte Kopf auskühlen kann. Natürlich benötigt es dazu aber auch eine Spur Disziplin, damit man nicht ständig irgendwelche Konservationen führt, die nicht zum Thema gehören und sich dann auch mal zum Weiterarbeiten überwindet.
Zusammenfassend kann man also sagen:
Durch die Arbeit mit einem mit dem Portfolio, erlernt man unbewusst viele neue Dinge, wie zum Beispiel die selbst geregelte Zeiteinteilung und die passende Ideenentwicklung. Auch lernt man sich auf die bevorstehenden Arbeiten vorzubereiten und wie man auf neue Ideen zur Ausführung der Arbeit kommt.
Wie man sieht gibt es eigentlich nur positive Punkte, deshalb kann man behaupten dass die Wiederholung eines solchen Auftrages gewünscht wird und auf alle Fälle sehr willkommen ist. Begründen kann man dies damit, dass die selbständige Arbeit sehr von Vorteil ist, da man nicht auf andere Schüler Rücksicht nehmen muss die nicht das gleiche Arbeitstempo haben. Ausserdem ist das selbstständige Arbeiten eine willkommene Abwechslung im Schulalltag.
Sonntag, 18. Januar 2015
Sonntag, 11. Januar 2015
Rezension Ruhm: Schlechter Anfgang, gutes Ende
Ein Roman in neun Geschichten, die nicht geregelt und geordnet verlaufen, jedoch trotzdem einen Zusammenhang miteinander haben - die Idee des Autors Daniel Kehlmann scheint anfangs etwas arg fremd und manch einer kann sich damit nicht wirklich anfreunden, erst recht nicht dafür begeistern.
Aus diesem Grund sind die ersten Seiten des Buches eine eher zähe Angelegenheit; der Leser wird direkt ins kalte Wasser geworfen und findet sich sofort im Geschehen wieder, dass ohne das später dazugewonnene Wissen, nur schwer verständlich ist. Der alternative Schreibstil wirkt auf den ersten Blick auch ein wenig seltsam, was das Lesen nicht wirklich erleichtert.
Jedoch muss man sich mit der Zeit eingestehen, dass der Autor mit einer besonderen Leichtigkeit und Originalität die Geschichten zu verbinden versteht. Zum Beispiel kommen mit Hilfe von der Vergabe einer falschen Telefonnummer, direkt drei Charaktäre in die Geschichte: Ebling, Mollwitz und der Abteilungsleiter.
Die Zusammenhänge werden mit jedem Kapitel immer ersichtlicher und somit wächst die Freude am Lesen mehr und mehr. Langsam aber sicher wird dann auch die gewitzte Art im Buch ersichtlich, die in vielen Romanen von Daniel Kehlmann zu finden ist. Besonders echt wirkt das Buch, da verschiedene Elemente aus der heutigen Zeit gewählt werden, wie zum Beispiel ein Youtube Video, ein Ort an dem kein Handy Empfang herrscht oder aber auch ein Internetfreak der durch zahlreiche Foren surft. An manchen Textstellen scheint das Buch sogar auf einige aktuelle Weltsituationen hinzuweisen, wie zum Beispiel in der Geschichte Osten. In dieser begibt sich eine Journalistin in den noch fremden Osten um einen Bericht zu schreiben und erlebt dort einen völlig andere Welt. Hier könnte man einen Vergleich zu der heutigen Situation mit Nordkorea aufstellen, da wir von diesem Land auch noch nicht allzu viel zu wissen scheinen.
Spätestens ab der fünften Geschichte wird das Buch sind dann wohl die meisten auf den richtigen Weg gekommen oder haben den roten Faden gestrickt. Dann beginnt das grosse Lesen.
Plötzlich flitzt man von Seite zu Seite, von Geschichte zu Geschichte und ehe man sich versieht ist das Buch schon fast fertig - aber halt. In der letzten Geschichte trumpft der Autor dann nochmals auf, eine Menge an Personen, die schon in den vorherigen Geschichten aufgekommen sind. Spätestens dann sollte der Groschen bei jedem Leser gefallen sein und alle Zusammenhänge ersichtlich werden.
Bei einem Buch von einem Umfang von um die 200 Seiten, schaffen es viele Schreiber nicht, einen Roman zu schreiben der nicht abgehakt wirkt. Jedoch merkt man das Kehlmann eine Menge Erfahrung im schreiben von Büchern hat und deshalb schafft er es auch ausführliche und gut formulierte Formulierungen auf nur 200 Seiten zu packen. Einen Manko in den Geschichten gibt es jedoch; manch eine Person wird zu wenig beschrieben bzw. kommt zu wenig vor, obwohl sie sehr interessant ist und einen grösseren Anteil an der Geschichte verdient hätte. Dies ist jedoch des jeden eigenen Interpretation und deshalb kann man es Kehlmann nicht übel nehmen.
Das Buch erreichte im Jahre 2009 den 10. Platz in der Spiegel-Jahresbestsellerliste. Für einen kleinen Zeitraum schaffte es der Roman sogar auf den ersten Platz der Bestellerlisten von Der Spiegel und Focus . Jedoch wird das Buch für manch einen nicht so gut erscheinen, dass es sich diese Plätze verdient hätte. Zwar ist die Idee gut, der Schreibstil beginnt nach einer kurzen Zeit Spass zu machen, jedoch findet man hier und da den ein oder anderen Schreibfehler, der den Anspruch für so manchen Leser nicht erfüllt.
Zusammengefasst kann man sagen, dass Autor Daniel Kehlmann einen durchaus interessanten Roman geschrieben hat, dessen alternativer Schreibstil sehr viel Potenzial hat. Jedoch könnte man die Ideen noch erweitern um das ganze ausführlicher zu gestalten, um den Leser noch mehr in das Buch eintauchen zu lassen.
Aus diesem Grund sind die ersten Seiten des Buches eine eher zähe Angelegenheit; der Leser wird direkt ins kalte Wasser geworfen und findet sich sofort im Geschehen wieder, dass ohne das später dazugewonnene Wissen, nur schwer verständlich ist. Der alternative Schreibstil wirkt auf den ersten Blick auch ein wenig seltsam, was das Lesen nicht wirklich erleichtert.
Jedoch muss man sich mit der Zeit eingestehen, dass der Autor mit einer besonderen Leichtigkeit und Originalität die Geschichten zu verbinden versteht. Zum Beispiel kommen mit Hilfe von der Vergabe einer falschen Telefonnummer, direkt drei Charaktäre in die Geschichte: Ebling, Mollwitz und der Abteilungsleiter.
Die Zusammenhänge werden mit jedem Kapitel immer ersichtlicher und somit wächst die Freude am Lesen mehr und mehr. Langsam aber sicher wird dann auch die gewitzte Art im Buch ersichtlich, die in vielen Romanen von Daniel Kehlmann zu finden ist. Besonders echt wirkt das Buch, da verschiedene Elemente aus der heutigen Zeit gewählt werden, wie zum Beispiel ein Youtube Video, ein Ort an dem kein Handy Empfang herrscht oder aber auch ein Internetfreak der durch zahlreiche Foren surft. An manchen Textstellen scheint das Buch sogar auf einige aktuelle Weltsituationen hinzuweisen, wie zum Beispiel in der Geschichte Osten. In dieser begibt sich eine Journalistin in den noch fremden Osten um einen Bericht zu schreiben und erlebt dort einen völlig andere Welt. Hier könnte man einen Vergleich zu der heutigen Situation mit Nordkorea aufstellen, da wir von diesem Land auch noch nicht allzu viel zu wissen scheinen.
Spätestens ab der fünften Geschichte wird das Buch sind dann wohl die meisten auf den richtigen Weg gekommen oder haben den roten Faden gestrickt. Dann beginnt das grosse Lesen.
Plötzlich flitzt man von Seite zu Seite, von Geschichte zu Geschichte und ehe man sich versieht ist das Buch schon fast fertig - aber halt. In der letzten Geschichte trumpft der Autor dann nochmals auf, eine Menge an Personen, die schon in den vorherigen Geschichten aufgekommen sind. Spätestens dann sollte der Groschen bei jedem Leser gefallen sein und alle Zusammenhänge ersichtlich werden.
Bei einem Buch von einem Umfang von um die 200 Seiten, schaffen es viele Schreiber nicht, einen Roman zu schreiben der nicht abgehakt wirkt. Jedoch merkt man das Kehlmann eine Menge Erfahrung im schreiben von Büchern hat und deshalb schafft er es auch ausführliche und gut formulierte Formulierungen auf nur 200 Seiten zu packen. Einen Manko in den Geschichten gibt es jedoch; manch eine Person wird zu wenig beschrieben bzw. kommt zu wenig vor, obwohl sie sehr interessant ist und einen grösseren Anteil an der Geschichte verdient hätte. Dies ist jedoch des jeden eigenen Interpretation und deshalb kann man es Kehlmann nicht übel nehmen.
Das Buch erreichte im Jahre 2009 den 10. Platz in der Spiegel-Jahresbestsellerliste. Für einen kleinen Zeitraum schaffte es der Roman sogar auf den ersten Platz der Bestellerlisten von Der Spiegel und Focus . Jedoch wird das Buch für manch einen nicht so gut erscheinen, dass es sich diese Plätze verdient hätte. Zwar ist die Idee gut, der Schreibstil beginnt nach einer kurzen Zeit Spass zu machen, jedoch findet man hier und da den ein oder anderen Schreibfehler, der den Anspruch für so manchen Leser nicht erfüllt.
Zusammengefasst kann man sagen, dass Autor Daniel Kehlmann einen durchaus interessanten Roman geschrieben hat, dessen alternativer Schreibstil sehr viel Potenzial hat. Jedoch könnte man die Ideen noch erweitern um das ganze ausführlicher zu gestalten, um den Leser noch mehr in das Buch eintauchen zu lassen.
Sonntag, 4. Januar 2015
Brief an Leo Richter
Guten Tag Herr Richter
Ich bin ein grosser Bewunderer ihrer Werke, und zwar von jedem einzelnen.
Ihre Stil, bestehend aus Sprache und Beschreibung der Dinge, gefällt mir sehr gut. Selten konnte mich ein Autor mit seinen Werken so fesseln wie Sie! Mittlerweile habe ich jedes Buch von Ihnen mindestens zweimal gelesenen. Mit Ihren Büchern bewirken Sie mehr als Ihnen vielleicht bewusst ist. Mir geben sie Hoffnung. Ich kann einige Situationen und Vorkommnisse im Buch mit Geschehnissen in meinem Leben vergleichen und so einige Situationen aus einer anderen Perspektive betrachten und diese dementsprechend anders angehen. Schon oft konnte ich von diesem "Zusatzwissen" profitieren.
Somit könnte man sagen, dass ich in Ihren Büchern einen alternativen Lebensweg sehe.
Eine Frage die ich mir bei sehr vielen bekannten Persönlichkeiten stelle ist, wie sie Berufs- und Privatleben unter einen Hut bekommen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr Privatleben aufgrund ihrer Bekanntheit, gar nicht mehr so privat ist.
Mich würde interessieren, wie finden Ihnen das vorkommt? Verstehen Sie den Trubel um der um Ihre Person gemacht wird, bzw. können Sie diesen nachvollziehen? Nervt es Sie ab und zu, dass sich Leute auf der Strasse nach Ihnen umdrehen? Ich auf alle Fälle würde mich sehr schnell, unwohl fühlen. Aber höchstwahrscheinlich ist dass eine Gewöhnungssache.
Mir brennen noch zwei weitere Fragen in meinen Fingern, die ich Ihnen unbedingt stellen möchte.
Sie erscheinen in all den Beschreibungen und Berichten die ich bisher über Sie gelesen habe, als ein sehr passiver Mensch, der sich lieber in einem ruhigen und vertrauten Umfeld aufhält. Warum ist das so? Hat es persönliche Gründe und würden Sie sich unkommunikativ nennen? Oder wird hier einfach das Vorurteil bestätigt, dass Autoren eher die Beobachterrolle übernehmen, um Ideen für Ihre Bücher zu sammeln? Ich möchte hier noch hinzufügen, dass ich diese Frage keinesfalls beleidigend meine, da ich Ihre Person (so wie ich Sie von aussen kenne) sehr schätze. Sie erscheinen mir als ein gewiefter, gut aussehender Mann, der ganz genau weiss was er tut und wie er es zu machen hat.
Meine nächste und letzte Frage ist: Schreiben Sie in Ihren Geschichten auch über ihre eigenen Probleme und verarbeiten diese so? Oft ist mir aufgefallen, dass in den Geschichten eine etwas bemitleidenswerte Person vorkommt und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass diese Person einen Bezug auf eines Ihrer persönlichen Probleme verkörpert. Verarbeiten mit dem Schreiben von Texten Ihre Probleme? Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass das eine sehr gute Methode ist, um den Problemen ein Gesicht zu geben und diese zu verarbeiten bzw. zu lösen.
Falls Ihnen eine der Fragen unangenehm sein sollte, bitte ich um Entschuldigung.
Noch ein letztes Anliegen: Ich würde sehr gerne als eine Figur in Ihrem Buch erscheinen, da ich der Meinung bin, dass ich eine interessante Person bin, deren Geschichte einen grossen Unterhaltungswert haben könnte. Hier eine kleine Zusammenfassung mit den wichtigsten Dingen die Sie über mich wissen müssen: Ich bin 86 Jahre alt, spielte bis zu meinem 20. Lebensjahr professionell Hockey bevor ich in den zweiten Weltkrieg musste. Dort war ich als Sanitäter in einem Lazarett im Kaukasus tätig und verarztete die Soldaten. Ausserdem bat ich Ihnen mein Ohr an, dem sie sich anvertrauen konnten. Ich habe schon so manche Geschichte gehört, die ich lieber nicht gehört hätte. Nach dem Krieg reiste ich um die Welt und war als Friedensbotschafter unterwegs. Ausserdem betätigte ich mich als ein "reisender" Arzt, der um die Welt flog um ärmeren Menschen Hilfe zu gewährleisten. Deswegen kann ich behaupten, dass ich in der Welt gut herumgekommen bin und eine Menge gesehen habe.
Falls Sie also über mich, oder aus meiner Sicht, schreiben wollen, kontaktieren Sie mich bitte. Meine Adresse finden Sie auf dem Briefumschlag.
So, langsam bin ich schon an das Ende meines Briefes an Sie gelangt. Ich danke Ihnen schon jetzt für eine baldige Antwort.
Ich wünsche Ihnen nur das Beste und hoffe dass Sie noch viele weitere Bücher veröffentlichen werden!
Freundlichste Grüsse
Süsser Hase
Ich bin ein grosser Bewunderer ihrer Werke, und zwar von jedem einzelnen.
Ihre Stil, bestehend aus Sprache und Beschreibung der Dinge, gefällt mir sehr gut. Selten konnte mich ein Autor mit seinen Werken so fesseln wie Sie! Mittlerweile habe ich jedes Buch von Ihnen mindestens zweimal gelesenen. Mit Ihren Büchern bewirken Sie mehr als Ihnen vielleicht bewusst ist. Mir geben sie Hoffnung. Ich kann einige Situationen und Vorkommnisse im Buch mit Geschehnissen in meinem Leben vergleichen und so einige Situationen aus einer anderen Perspektive betrachten und diese dementsprechend anders angehen. Schon oft konnte ich von diesem "Zusatzwissen" profitieren.
Somit könnte man sagen, dass ich in Ihren Büchern einen alternativen Lebensweg sehe.
Eine Frage die ich mir bei sehr vielen bekannten Persönlichkeiten stelle ist, wie sie Berufs- und Privatleben unter einen Hut bekommen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr Privatleben aufgrund ihrer Bekanntheit, gar nicht mehr so privat ist.
Mich würde interessieren, wie finden Ihnen das vorkommt? Verstehen Sie den Trubel um der um Ihre Person gemacht wird, bzw. können Sie diesen nachvollziehen? Nervt es Sie ab und zu, dass sich Leute auf der Strasse nach Ihnen umdrehen? Ich auf alle Fälle würde mich sehr schnell, unwohl fühlen. Aber höchstwahrscheinlich ist dass eine Gewöhnungssache.
Mir brennen noch zwei weitere Fragen in meinen Fingern, die ich Ihnen unbedingt stellen möchte.
Sie erscheinen in all den Beschreibungen und Berichten die ich bisher über Sie gelesen habe, als ein sehr passiver Mensch, der sich lieber in einem ruhigen und vertrauten Umfeld aufhält. Warum ist das so? Hat es persönliche Gründe und würden Sie sich unkommunikativ nennen? Oder wird hier einfach das Vorurteil bestätigt, dass Autoren eher die Beobachterrolle übernehmen, um Ideen für Ihre Bücher zu sammeln? Ich möchte hier noch hinzufügen, dass ich diese Frage keinesfalls beleidigend meine, da ich Ihre Person (so wie ich Sie von aussen kenne) sehr schätze. Sie erscheinen mir als ein gewiefter, gut aussehender Mann, der ganz genau weiss was er tut und wie er es zu machen hat.
Meine nächste und letzte Frage ist: Schreiben Sie in Ihren Geschichten auch über ihre eigenen Probleme und verarbeiten diese so? Oft ist mir aufgefallen, dass in den Geschichten eine etwas bemitleidenswerte Person vorkommt und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass diese Person einen Bezug auf eines Ihrer persönlichen Probleme verkörpert. Verarbeiten mit dem Schreiben von Texten Ihre Probleme? Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass das eine sehr gute Methode ist, um den Problemen ein Gesicht zu geben und diese zu verarbeiten bzw. zu lösen.
Falls Ihnen eine der Fragen unangenehm sein sollte, bitte ich um Entschuldigung.
Noch ein letztes Anliegen: Ich würde sehr gerne als eine Figur in Ihrem Buch erscheinen, da ich der Meinung bin, dass ich eine interessante Person bin, deren Geschichte einen grossen Unterhaltungswert haben könnte. Hier eine kleine Zusammenfassung mit den wichtigsten Dingen die Sie über mich wissen müssen: Ich bin 86 Jahre alt, spielte bis zu meinem 20. Lebensjahr professionell Hockey bevor ich in den zweiten Weltkrieg musste. Dort war ich als Sanitäter in einem Lazarett im Kaukasus tätig und verarztete die Soldaten. Ausserdem bat ich Ihnen mein Ohr an, dem sie sich anvertrauen konnten. Ich habe schon so manche Geschichte gehört, die ich lieber nicht gehört hätte. Nach dem Krieg reiste ich um die Welt und war als Friedensbotschafter unterwegs. Ausserdem betätigte ich mich als ein "reisender" Arzt, der um die Welt flog um ärmeren Menschen Hilfe zu gewährleisten. Deswegen kann ich behaupten, dass ich in der Welt gut herumgekommen bin und eine Menge gesehen habe.
Falls Sie also über mich, oder aus meiner Sicht, schreiben wollen, kontaktieren Sie mich bitte. Meine Adresse finden Sie auf dem Briefumschlag.
So, langsam bin ich schon an das Ende meines Briefes an Sie gelangt. Ich danke Ihnen schon jetzt für eine baldige Antwort.
Ich wünsche Ihnen nur das Beste und hoffe dass Sie noch viele weitere Bücher veröffentlichen werden!
Freundlichste Grüsse
Süsser Hase
Sonntag, 28. Dezember 2014
Leseprozess: Der Ausweg, Osten, Antwort an die Äbtissin, Ein Beitrag zur Debatte, Wie ich log und starb, In Gefahr
Draussen regnet es obwohl es schneien sollte, Wind fegt durch die Landschaft und nichts anständiges im Fernsehprogramm. Die perfekte Ausgangslage um das Buch fertigzulesen! Zwar sind es noch 6 Kapitel und um die 130 Seiten doch es ist machbar.
Also fläze ich mich auf das Wohnzimmersofa und beginne zu lesen.
Die Konzentration ist von Anfang an da und die Seiten erinnern mich immer wieder an die vorherigen. Immer wieder tauchen die gleichen Personen auf, allen voran Leo Richter. Das Buch könnte vielleicht hauptsächlich auf Leo Richter basieren, so oft kommt er vor. Je mehr Zusammenhänge ich in diesem Buch feststellen kann, desto mehr Spass macht mir das Lesen und auch die Kapitel finde ich spannender. Unglaublich wie schnell sich das Buch plötzlich lesen lässt. Die Geschichte Osten fesselt mich sogar ein bisschen und ich male mir aus, wie ich wohl in der Situation der armen Journalistin handeln würde.
Einzig und allein das Kapitel Ein Beitrag zur Debatte nervt mich aufgrund der Sprache ein wenig. Es ist sehr direkt geschrieben, womit der Autor wahrscheinlich eine kleine Abwechslung reinbringen möchte, doch der Stil sagt mir leider überhaupt nicht zu.
Im Gegensatz zu den vorherigen Geschichten finde ich die Wortwahl in diesen Kapiteln etwas "höher" und die Sätze sehr schön ausformuliert. Jedoch verzichtet Kehlmann auf allzu viele Details und erlaubt somit eine Menge Interpretationsfreiheiten. Somit kann man sich einen eigenen Film im Kopf zusammenwürfeln.
Was sehr bemerkenswert ist, sind die verschiedenen Orte an denen die Handlungen stattfinden.
Während die eine Geschichte im fernen Osten spielt, ist Dreh- und Angelpunkt der anderen in Hannover und eine andere findet wiederum in einem Kriegsgebiet statt.
Das letzte Kapitel hat ein wenig zu wenig Inhalt, was für ein abschliessendes Kapitel jedoch nicht weiter tragisch ist, da es vor allem einen aufschliessenden Effekt hat und die Zusammenhänge zwischen allen Kapiteln nochmals verdeutlicht.
Durch die letzten beiden Kapitel erkennt man sehr stark den Sinn bzw. den "roten Faden" in diesem Buch.
Als ich die letzte Seite fertiggelesen habe, schlage ich das Buch zu und freue mich, dass ich die Lektüre bewältigt habe. Trotz eines relativ zähen Anfangs, konnte ich bis zum Schluss hin doch einige gute Textstellen finden die mir gefallen haben.
Also fläze ich mich auf das Wohnzimmersofa und beginne zu lesen.
Die Konzentration ist von Anfang an da und die Seiten erinnern mich immer wieder an die vorherigen. Immer wieder tauchen die gleichen Personen auf, allen voran Leo Richter. Das Buch könnte vielleicht hauptsächlich auf Leo Richter basieren, so oft kommt er vor. Je mehr Zusammenhänge ich in diesem Buch feststellen kann, desto mehr Spass macht mir das Lesen und auch die Kapitel finde ich spannender. Unglaublich wie schnell sich das Buch plötzlich lesen lässt. Die Geschichte Osten fesselt mich sogar ein bisschen und ich male mir aus, wie ich wohl in der Situation der armen Journalistin handeln würde.
Einzig und allein das Kapitel Ein Beitrag zur Debatte nervt mich aufgrund der Sprache ein wenig. Es ist sehr direkt geschrieben, womit der Autor wahrscheinlich eine kleine Abwechslung reinbringen möchte, doch der Stil sagt mir leider überhaupt nicht zu.
Im Gegensatz zu den vorherigen Geschichten finde ich die Wortwahl in diesen Kapiteln etwas "höher" und die Sätze sehr schön ausformuliert. Jedoch verzichtet Kehlmann auf allzu viele Details und erlaubt somit eine Menge Interpretationsfreiheiten. Somit kann man sich einen eigenen Film im Kopf zusammenwürfeln.
Was sehr bemerkenswert ist, sind die verschiedenen Orte an denen die Handlungen stattfinden.
Während die eine Geschichte im fernen Osten spielt, ist Dreh- und Angelpunkt der anderen in Hannover und eine andere findet wiederum in einem Kriegsgebiet statt.
Das letzte Kapitel hat ein wenig zu wenig Inhalt, was für ein abschliessendes Kapitel jedoch nicht weiter tragisch ist, da es vor allem einen aufschliessenden Effekt hat und die Zusammenhänge zwischen allen Kapiteln nochmals verdeutlicht.
Durch die letzten beiden Kapitel erkennt man sehr stark den Sinn bzw. den "roten Faden" in diesem Buch.
Als ich die letzte Seite fertiggelesen habe, schlage ich das Buch zu und freue mich, dass ich die Lektüre bewältigt habe. Trotz eines relativ zähen Anfangs, konnte ich bis zum Schluss hin doch einige gute Textstellen finden die mir gefallen haben.
Mittwoch, 24. Dezember 2014
Knecht Ruprecht - Ein Weihnachtsgedicht
![]() |
| (Quelle: pixabay.com) |
Von drauss’ vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit grossen Augen das Christkind hervor,
Und wie ich so strolcht’ durch den finstern Tann,
Da rief’s mich mit heller Stimme an:
„Knecht Ruprecht“, rief es, "alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt’ und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
Und morgen flieg’ ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!
Ich sprach: „O lieber Herr Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat.“ -
„Hast denn das Säcklein auch bei dir?“
Ich sprach: „Das Säcklein das ist hier:
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
Fressen fromme Kinder gern.“ -
„Hast denn die Rute auch bei dir?“
Ich sprach: „Die Rute, die ist hier:
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil den rechten.“
Christkindlein sprach:„So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!“
Von drauss’ vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hier innen find’!
Sind’s gute Kind’, sind’s böse Kind’?
(Theodor Storm 1817-1888, deutscher Schriftsteller)
Sonntag, 21. Dezember 2014
Beziehungsnetz der Figuren
Vorkommen der Figuren in den Geschichten
- Stimmen: Ebling, Ralf Tanner, Carla Mirelli, Miguel Auristos Blancos
- Gefahr: Ralf Tanner, Carla Mirelli, Miguel Auristos Blancos, Leo Richter, Elisabeth, Lara Gaspard, Maria RUinstein, Rosalie, Frau Riedergott
- Rosalie: Ebling, Leo Richter, Lara Gaspard, Rosalie
- Ausweg: Ebling, Ralf Tanner, Carla Mirelli, Miguel Auristos Blancos
- Osten: Miguel Auristos Blancos, Leo Richter, Maria Rubinstein
- Antwort: Miguel Auristos Blancos
- Beitrag: Ralf Tanner, Carla Mirelli, Miguel Auristos Blancos, Leo Richter, Lara Gaspard, Rosalie, Mollwitz, Abteilungsleiter, Lobenmeier, Hauberlan
- Lüge: Ebling, Ralf Tanner, Carla Mirelli, Mollwitz, Abeitlungsleiter, Lobenmeier, Hauberlan
- Gefahr: Miguel Auristos Blancos, Leo Richter, Elisabeth, Lara Gaspard, Maria Rubinstein, Frau Riedergott
Sonntag, 14. Dezember 2014
Personencharaktisierung - Mollwitz
Mollwitz ist ein Internetfreak. Einer der mit seinen Internetfreunden Klatsch und Tratsch im Netz verbreitet. In den Foren in denen er aktiv ist nennt es sich mollwit. Schon an der Sprache, die er zu verwenden pflegt, bemerkt man dass er wahrscheinlich ein User ist der sich nicht allzu sehr zurückhält, wenn es darum geht Feedbacks zu verschiedensten Blogbeiträgen zu geben.
Vom Äusseren ist Mollwitz ein klassischer Computerfreak; sehr gross und dick.
Statt eigentlich üblich für so eine Person im Alter von siebendreissig Jahren, macht Mollwitz nicht einen auf Hotel Mama, sondern sie auf Hotel Sohnemann. Doch die Beziehung der beiden ist angespannt und Streitereien zwischen ihnen sind an der Tagesordnung.
Seine Denkweise ist nach meinem Geschmack ein wenig überheblich und sehr direkt. Immer wieder versucht er "coole" und "jugendliche" Wörter einzusetzen, die seine Sätze aber schnell verhunzen und ihn ungebildet wirken lassen. In der Gegenwart von Fremden ist er jedoch stets ruhig und denkt sich seinen Teil dazu und überlässt lieber den anderen das Wort. Daraus lässt sich schliessen, dass er sehr in sich gekehrt ist und auch sein Selbstbewusstsein nicht allzu gross ist.
Neben seiner Handlungen im Internet arbeitet er bei einer Mobiltelefongesellschaft, bei der er sich das Büro mit seinem grössten Feind teilt. Doch auch im Gesamtpaket verabscheut er seinen Job. Diese schlechte Arbeitshaltung führt dazu, dass er auch auf seinem Arbeitsplatz im Internet herumsurft und ununterbrochen Postings abgibt.
Trotz allem nimmt er Aufträge seines Bosses (der Abteilungsleiter, der in der Geschichte "Lüge" die Hauptperson ist)
an und erntet dafür immer wieder Lob.
Schlussendlich bereut er es jedoch immer wieder, dass er den Auftrag angenommen hat.
Tief im Inneren hegt er eine Liebe zu einer nicht existierenden Person und zwar zu Lara Gaspard, einer Person in einem Roman von Leo Richter. Er wünscht sich sehnlichst eine Beziehung mit Lara, da sie in seinen Augen perfekt erscheint. Somit versucht er Leo Richter dazu überzeugen, dass er in einer seiner Geschichten vorzukommen, um Lara so doch noch ein Stückchen näher zu sein. Bei diesem Geschehnis, lässt sich eine leicht sensible Seite von Mollwitz erkennen, die sogar bereit ist für kurze Zeit die Faulheit wegzulassen (hierbei sollte man als Buchleser merken, dass sich Leo Richter mal wieder in eine weitere Geschichte geschlichen hat, denn wie wir wissen kam der Schriftsteller schon in vorherigen Geschichten vor, ausserdem wird vermutet dass er auch in späteren Kapiteln noch eine Rolle spielen wird).
Mollwitz ist eine Person die sich in der virtuellen Welt verloren hat. Das knüpfen von sozialen Kontakten fällt ihm scheinbar sehr schwer. Ausserdem regt er sich schnell über andere Personen auf und sieht diese dann als "dumm" oder so etwas in der Art an. Das hat zufolge, dass er ein bisschen verwahrlost und sich seine Gedankenabläufe immer mehr seiner eigenen Welt anpassen. Die meisten Konversationen führt er in seinem Kopf (oder eben im Internet).
Mit der Zeit erkennt er auch selbst wie enttäuschend und bedeutungslos sein Leben sowie sein Dasein, doch eigentlich sind.
Vom Äusseren ist Mollwitz ein klassischer Computerfreak; sehr gross und dick.
Statt eigentlich üblich für so eine Person im Alter von siebendreissig Jahren, macht Mollwitz nicht einen auf Hotel Mama, sondern sie auf Hotel Sohnemann. Doch die Beziehung der beiden ist angespannt und Streitereien zwischen ihnen sind an der Tagesordnung.
Seine Denkweise ist nach meinem Geschmack ein wenig überheblich und sehr direkt. Immer wieder versucht er "coole" und "jugendliche" Wörter einzusetzen, die seine Sätze aber schnell verhunzen und ihn ungebildet wirken lassen. In der Gegenwart von Fremden ist er jedoch stets ruhig und denkt sich seinen Teil dazu und überlässt lieber den anderen das Wort. Daraus lässt sich schliessen, dass er sehr in sich gekehrt ist und auch sein Selbstbewusstsein nicht allzu gross ist.
Neben seiner Handlungen im Internet arbeitet er bei einer Mobiltelefongesellschaft, bei der er sich das Büro mit seinem grössten Feind teilt. Doch auch im Gesamtpaket verabscheut er seinen Job. Diese schlechte Arbeitshaltung führt dazu, dass er auch auf seinem Arbeitsplatz im Internet herumsurft und ununterbrochen Postings abgibt.
Trotz allem nimmt er Aufträge seines Bosses (der Abteilungsleiter, der in der Geschichte "Lüge" die Hauptperson ist)
Schlussendlich bereut er es jedoch immer wieder, dass er den Auftrag angenommen hat.
Tief im Inneren hegt er eine Liebe zu einer nicht existierenden Person und zwar zu Lara Gaspard, einer Person in einem Roman von Leo Richter. Er wünscht sich sehnlichst eine Beziehung mit Lara, da sie in seinen Augen perfekt erscheint. Somit versucht er Leo Richter dazu überzeugen, dass er in einer seiner Geschichten vorzukommen, um Lara so doch noch ein Stückchen näher zu sein. Bei diesem Geschehnis, lässt sich eine leicht sensible Seite von Mollwitz erkennen, die sogar bereit ist für kurze Zeit die Faulheit wegzulassen (hierbei sollte man als Buchleser merken, dass sich Leo Richter mal wieder in eine weitere Geschichte geschlichen hat, denn wie wir wissen kam der Schriftsteller schon in vorherigen Geschichten vor, ausserdem wird vermutet dass er auch in späteren Kapiteln noch eine Rolle spielen wird).
Mollwitz ist eine Person die sich in der virtuellen Welt verloren hat. Das knüpfen von sozialen Kontakten fällt ihm scheinbar sehr schwer. Ausserdem regt er sich schnell über andere Personen auf und sieht diese dann als "dumm" oder so etwas in der Art an. Das hat zufolge, dass er ein bisschen verwahrlost und sich seine Gedankenabläufe immer mehr seiner eigenen Welt anpassen. Die meisten Konversationen führt er in seinem Kopf (oder eben im Internet).
Mit der Zeit erkennt er auch selbst wie enttäuschend und bedeutungslos sein Leben sowie sein Dasein, doch eigentlich sind.
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